Teil des Themas: 👶 Familie & Kinder
Elterngeldrechner 2026
Gib dein durchschnittliches monatliches Bruttoeinkommen aus den 12 Monaten vor der Geburt ein. Der Rechner ermittelt das pauschalierte Elterngeld-Netto wie die Elterngeldstelle und schätzt Basiselterngeld und ElterngeldPlus.
Mutterschutz, Elterngeld, Kindergeld und alle Fristen in einer Checkliste.
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Beispielrechnung
3.000 € brutto vor der Geburt, Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, ein Baby, keine Teilzeit danach: Elterngeld-Netto 1.969,50 €, Ersatzrate 65 % – 1.280,18 € Basiselterngeld pro Monat oder 640,09 € ElterngeldPlus.
Stand: Oktober 2026 · Grundlage: §§ 2–2c, 4 BEEG. Fehler gefunden? Melde ihn über das Formular unten – wir korrigieren bestätigte Fehler mit neuem Datum.
So funktioniert's
- Durchschnittliches Monatsbrutto der 12 Kalendermonate vor der Geburt eingeben (ohne Weihnachts- oder Urlaubsgeld).
- Steuerklasse, Kirchenmitgliedschaft und Versicherungsstatus wählen.
- Optional: Teilzeit-Einkommen nach der Geburt, Geschwisterbonus oder Mehrlinge ergänzen – und Basis und Plus vergleichen.
So wird das Elterngeld berechnet
Die Elterngeldstelle rechnet nicht mit deinem tatsächlichen Netto laut Gehaltsabrechnung, sondern mit einem pauschalierten Elterngeld-Netto: Vom Brutto der zwölf Kalendermonate vor der Geburt werden ein Zwölftel des Arbeitnehmer-Pauschbetrags (102,50 €), Lohnsteuer, Soli und gegebenenfalls 8 % Kirchensteuer nach der Steuerklasse sowie pauschal 21 % Sozialabgaben abgezogen. Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld zählen nicht mit.
Von diesem Netto erhältst du je nach Höhe 65 bis 100 %. Der Mutterschutz und Monate mit Elterngeld für ein älteres Kind werden bei der Wahl der zwölf Monate übersprungen.
Basis oder Plus – was lohnt sich?
Ohne Einkommen nach der Geburt ergeben Basis und Plus in Summe ungefähr dasselbe; Plus streckt das Geld über die doppelte Zeit. Arbeitest du in Teilzeit, ist ElterngeldPlus meist deutlich günstiger, weil das Teilzeit-Einkommen das Basiselterngeld stark mindert.
Arbeiten beide Eltern gleichzeitig 24 bis 32 Stunden pro Woche, gibt es zusätzlich zwei bis vier Partnerschaftsbonus-Monate.
Häufige Fragen
Wie viel Elterngeld bekomme ich?
In der Regel 65–67 % des wegfallenden pauschalierten Nettoeinkommens, mindestens 300 € und höchstens 1.800 € im Monat (Basiselterngeld). Bei geringem Einkommen steigt die Ersatzrate auf bis zu 100 %.
Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus?
ElterngeldPlus beträgt höchstens die Hälfte des Basiselterngelds, wird aber doppelt so lange gezahlt. Es lohnt sich besonders, wenn du nach der Geburt in Teilzeit arbeitest – dann mindert das Einkommen den Anspruch weniger.
Gibt es eine Einkommensgrenze?
Ja. Für Geburten ab dem 1. April 2025 besteht kein Anspruch, wenn das zu versteuernde Einkommen im Kalenderjahr vor der Geburt über 175.000 € lag – für Paare und Alleinerziehende.
Wird Elterngeld versteuert?
Elterngeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt: Es erhöht den Steuersatz auf dein übriges Einkommen. Deshalb kann bei der Steuererklärung eine Nachzahlung entstehen.
Welche Steuerklasse lohnt sich vor der Geburt?
Das Elterngeld-Netto hängt von der Steuerklasse im Bemessungszeitraum ab. Ein Wechsel (z. B. von V nach III) wirkt nur, wenn er mindestens sieben Monate vor dem Mutterschutz gilt – bei Unsicherheit die Elterngeldstelle fragen.



